Interview
Das Forschungszentrum

Interview mit Lourene Gollatz – Fashion-Influencerin

Wer ist Lourenegoll? Bitte stell dich doch mal kurz vor.

Instagram) entstanden sind. Seit diesem Jahr betreibe ich dies auch Vollzeit.

Damit wir dich nicht nur aus beruflichem Blickwinkel kennenlernen, verrate uns doch auch einen kleinen Spleen von dir.

Ich vergesse öfter die Etiketten vor dem Tragen bei meinen Anziehsachen abzumachen, das kann schon mal zu peinlichen Momenten führen 😀

Elevator Pitch! Was machst du? Und vor allem: was machst du am besten, wofür stehst du mit deinem Namen und deinem Brand?

Ich blogge. Sprich, ich inspiriere andere Leute mit meinen Styles und gebe meine Ideen weiter, stelle neue Outfits zusammen oder zeige neue Trends / Produkte. Sehr viel Wert lege ich auf hochwertige Fotos und einen einheitlichen Feed, welcher zu mir passt. Zusammen steht der Name „Lourenegoll“ für ein modebewusstes Auftreten und Authentizität.

Apropos Brand! Welche Marken könntest du besonders authentisch verkörpern – und welche würdest du gar nicht vertreten wollen?

Ich arbeite sehr gerne mit hochwertigen Marken zusammen, von welchen ich so oder so gerne Produkte kaufe und auch trage. Sehr stolz bin ich auf meine Zusammenarbeit mit Gucci, welche ich seit etwa anderthalb Jahren pflege. Marken, mit denen ich keine Beziehung aufbauen oder moralisch nicht vertreten kann, fallen bei mir direkt raus.

Verrätst du uns ein “Best Practice”: Welcher deiner Posts / Videos / Beiträge war besonders erfolgreich? Was waren deiner Meinung nach die Erfolgsfaktoren?

Bei mir persönlich kommen Ganzkörper-Outfitposts immer super an, welche auch gerne repostet werden und nicht nur ein einzelnes Teil, sondern auch zeigen, wie man es in Kombination tragen kann. Gerade bei Ganzkörperbildern habe ich, im Gegensatz zu anderen Bildern, ein Engagement von 4,5-5%, statt 2-3%.

Wenn du dir das Influencer Marketing und die sozialen Medien ansiehst, was werden die Haupt-Herausforderungen in den nächsten Monaten oder Jahren sein?

Da es in den letzten Monaten bzw. Jahren, beispielsweise durch Workshops, Vorbilder, etc., zu einem deutlich größeren Aufkommen von ‚neuen‘ Bloggern/Influencern  gekommen ist, wird die Konkurrenz immer größer. Auf Grund dessen haben die Unternehmen höhere Anforderungen, da es schwieriger wird, sich für den besten/die beste auf dem Markt zu entscheiden.
Für kleine und mittelgroße Influencer wird es durch den Instagram-Algorithmus/shadow ban sehr schwer, überhaupt etwas zu erreichen. Kleine und unerfahrene Influencer kennen den Wert hinter einem Werbepost nicht, wodurch anderen die Möglichkeit genommen wird, diesen Beruf Vollzeit auszuüben.

Hand auf’s Herz: Wenn du dir eine Sache für deine berufliche Laufbahn wünschen könntest, was wäre das?

Das Beste, was mir meiner Meinung nach passieren könnte, wäre ein lebenslanger Vertrag mit einer großen, professionellen Agentur, worauf ich mich zu 100% verlassen und konzentrieren kann, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Gib uns doch bitte eine Empfehlung für…

…einen Blog / eine Newsseite / ein Fachmagazin (auch Print), mit dem/der du dich zu (digitalen) Themen gerne informierst

Horizont Magazin

…das hilfreichste Tool / die hilfreichste Software für deine Arbeit

Facetune, perfekt zur Bearbeitung der Fotos auf den Handy.

Mit welchem Experten aus der Netzwirtschaft würdest du am liebsten einmal einen Tag zusammenarbeiten und warum?

Marinathemoss, meiner Meinung nach einer der authentischsten Influencerinnen, die es gibt und total sympathisch. Lernen kann man von vielen Influencern. Auf Veranstaltungen tauscht man sich immer wieder aus und nimmt immer viele gute Tipps mit. Dazu gehören so Sachen wie, wieviel Geld ist ein Post wert und wie mache zeige ich den Firmen, dass Sie mich buchen sollen.