Interview
Das Forschungszentrum

Interview mit Wolfgang Klauke – klauke-pr.de

Wolfgang Klauke klauke-pr.deWer ist Wolfgang Klauke? Bitte stell Dich doch mal kurz vor. Und damit wir Dich nicht nur aus beruflichem Blickwinkel kennenlernen, verrate uns doch auch ein kleines persönliches Geheimnis von Dir.

Als studierter Germanist mit Nebenfach Psychologie war und bin ich seit dem Jahr 2000 als Pressesprecher, Kommunikationsberater und –manager für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen tätig. Seit Juni 2014 berate und betreue ich selbständig Kunden – vornehmlich aus der Event- und Fitness-Branche sowie kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) aus dem Online-Handel. Und hier zwei kleine Geheimnisse, die Berufliches und Privates verbinden: Erstens, seit meiner Zeit bei André Hellers „Afrika! Afrika!“ besitze ich mehrere afrikanische Trommeln, die ich gerne und recht gut spiele, aber nur selten nutzen darf, wenn Frau und Kinder zuhause sind. Zweitens, beim gemeinsamen Kochen nerve ich meine Frau gerne mit dem Spruch: “Alle die schon einmal mit einem echten Jahrhundertkoch in der Küche gestanden haben, heben die Hand! Ach, das bin ja dann wohl nur ich!“ (mehr zum Thema Narzissmus siehe weiter unten).

Elevator Pitch! Was macht Eure Firma (www.klauke-pr.de)? Und vor allem: was macht ihr besser, was ist Euer USP?

Ich biete strategische Kommunikationsleistungen – von moderner PR über Trainings und Workshops bis zu Marketingleistungen und Event – für Kunden mit Leidenschaft und Weitblick. Das Besondere für meine Kunden ist, dass sie professionelle Arbeit gepaart mit partnerschaftlichem Umgang und viel Leidenschaft erhalten – und das zu Preisen, die sich nach Aufwand und „Return on investment“, sprich am gemeinsamen Erfolg orientieren.

Was ist Eure interne “Secret Sauce”? 

Hohes Fachwissen, schnelle und kompetente Umsetzung, nachvollziehbare Evaluation – außerdem integrierte Ansätze, gute Kontakte und optimale Vernetzung. Unter optimaler Vernetzung verstehe ich dabei sowohl die Vernetzung mit relevanten Entscheidern und Multiplikatoren, als auch die konsequente Vernetzung aller kommunikativen Maßnahmen unter einem Konzept.

Was genau ist Deine Rolle im Unternehmen, wo liegt Deine Expertise und “Superpower”? 

Nun, da mein Unternehmen nur einen festen Mitarbeiter hat, muss ich von Strategie über Texten, Abtelefonieren bis zu Verteilerpflege und Orga-Arbeiten alles erledigen. Meine „Superpower“ liegt darum wohl in schneller Auffassungsgabe, einem guten Netzwerk und hoher Leistungsbereitschaft, vor allem aber in großer Neugier und der Fähigkeit, andere Menschen von Themen, Ideen und Geschichten zu begeistern. So ist meine Rolle bei meinen Kunden oft Berater, Visionen-Geber, Wegebereiter und Verwirklicher in einem.

Wenn Du Dir die Netzwirtschaft insgesamt, Euren Markt, Eure Firma, Deine Position ansiehst, was werden die Haupt-Herausforderungen in den nächsten Monaten oder Jahren sein?

Herausforderung für die Gesellschaft, bzw. den Staat:

Klare und faire Regeln schaffen bei größtmöglicher Liberalität und Neutralität.

Herausforderung für die Netzwirtschaft in Deutschland / Europa:

Mehr Innovationskraft, mehr Mut und eindeutige Positionierungen.

Herausforderung für unseren Markt:

Die vielfältigen Möglichkeiten moderner Kommunikation kennen, verstehen (oder zumindest bewerten) und für die Kunden effektiv und effizient nutzen.

Herausforderung für unsere Firma:

Es gilt, den (potenziellen) Kunden immer wieder aufs Neue, die vielfältigen Möglichkeiten und den tatsächlichen Nutzen von guter Kommunikationsarbeit aufzeigen und durch Beispiele und Fakten zu belegen.

Meine Persönliche Herausforderung:

Steht in einer Headline der Offenbach-Post über meinem Schreibtisch: „Du sollst Fantasie haben“ (es war die Artikelüberschrift zum Theaterstück, in dem meine Frau und meine Tochter erstmals gemeinsam auf der Bühne standen). Außerdem habe ich mir vorgenommen, möglichst lange mit meinen Kindern sportlich und digital mithalten zu können.

Wie sieht Dein “digitales Workout” in der nächsten Zeit aus? In welchen Themenbereichen willst Du Dich oder würdest Dich gerne verbessern? 

Ich gehe weiterhin Woche für Woche den verzwickten Fragen nach: Welche „Online-Marketing Wahrheiten“ stimmen eigentlich? Und was kann meinen (verunsicherten) Kunden auf welche Weise wirklich Nutzen bringen…?

Gib uns doch bitte eine Empfehlung für… 

einen Blog, auf dem Du Dich zu Fachthemen gerne informierst 

Ab und an Bildblog.de, weil Sie mit Herzblut bei der Sache sind, aber hauptsächlich wuv.de, kress.de und Pressesprecher.com, weil ich dort für mich relevante Informationen schnell und gut aufbereitet finde.

einen Artikel, der Dich in der letzten Zeit am meisten begeistert hat (mit URL)

„Denn Narzissmus hält ein Leben lang“ in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung – über anerzogenen Narzissmus und den schmalen Grat zwischen großem Selbstbewusstsein und beginnendem Narzissmus – nicht nur für Eltern interessant.
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/narzissmus-bei-kindern-entsteht-durch-die-eltern-13596312.html

ein spannendes Buch, das Dich für Dein Business inspiriert hat

„Schnelles Denken, langsames Denken“ von Daniel Kahneman, weil er nicht ohne Grund als erster Psychologe den Nobelpreis für Wirtschaft erhalten hat – außerdem die Erzählungen Franz Kafkas wegen seiner klaren, schnörkellosen und nüchternen Sprache, mit der er Erschütterndes packend zu erzählen versteht.

eine Veranstaltung(-sreihe), auf der Du wirklich etwas dazugelernt hast 

„Mother Africa“ und „Afrika! Afrika!“ – hier habe ich gelernt, wie man lächelnd mit Herausforderungen oder auch Fehlern umgeht, wie man echte Freude an der eigenen Leistung hat und an der Leistung anderer – und vor allem, das Leidenschaft und Lebensfreude in jeder Situation hilfreich sein können.

das hilfreichste Tool / die hilfreichste Software für Deine Arbeit

Excel – weil es hilft, systematisch zu arbeiten, und letztlich die Pflege und der Umgang mit den Systemen wichtiger ist, als noch ein Feature oder noch ein blickender Button mehr.

Mit welchem Experten aus Deinem Fachgebiet würdest Du am liebsten einmal 1 Tag zusammenarbeiten, und warum? 

Mit Uwe A. Kohrs, aktuell Präsident der GPRA, würde ich gerne nach über zwölf Jahren wieder einmal einen Tag zusammenarbeiten. Er hat mich direkt von der Universität in ein Volontariat übernommen und mir vor allem das konzeptionelle Denken und Handeln beigebracht. Er ist ein Vollblut-PR-Profi und hat dabei nie den inneren „Rock’n’Roll“ verloren (nur ab und zu gut versteckt).