Interview
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Interview mit Johannes Lüchow – Karriereprofi – Bröker + Partner

Johannes Lüchow Karriereprofi Bröker + PartnerWer ist Johannes Lüchow? Bitte stell Dich doch mal kurz vor. Und damit wir Dich nicht nur aus beruflichem Blickwinkel kennenlernen, verrate uns doch auch ein kleines persönliches Geheimnis von Dir.

Zuerst die eindeutigen Fakten: Johannes Lüchow, männlich, deutsch mit leicht polnischem Einschlag (mütterlicherseits), 32 Jahre alt, geboren im wunderschönen Lüneburg. Mein kleines Geheimnis: ich bin seit vielen Jahren leidenschaftlicher Zauberkünstler und habe mir so auch mein Studium finanziert.

Elevator Pitch! Was macht Eure Firma? Und vor allem: was macht ihr besser, was ist Euer USP?

Bröker + Partner. Wir unterstützen Berufseinsteiger, -umsteiger und -aussteiger bei schwierigen Entscheidungen und bereiten sie auf wichtige berufliche Momente (zum Beispiel Bewerbungen oder Assessments) vor. Häufig kommen auch Menschen zu uns, die in ihrem Beruf aus den verschiedensten Gründen unzufrieden oder sogar unglücklich sind. Wir versuchen dann gemeinsam neue Perspektiven und Wege zu identifizieren und für die Betroffenen umzusetzen. Alle Karriereprofis arbeiten parallel bei Bröker + Partner als Unternehmensberater, Trainer und Coachs und kennen die Hintergründe und Feinheiten der Unternehmenswelt sehr genau.

Was ist Eure interne “Secret Sauce”? 

Wir sind ein junges, dynamisches Team mit zwei starken Partnern als Zugpferde. Wir schaffen den Spagat zwischen der Management-Beratung eines MDAX-Unternehmens und der individuellen Beratung eines Abiturienten, der sich auf ein anspruchsvolles Assessment Center vorbereitet.

Was genau ist Deine Rolle im Unternehmen, wo liegt Deine Expertise und “Superpower”? 

www.karriereprofi-online.de (SEO, SEM und so…). Ich bin ein Digital Native und meine Superpower liegt im Umgang mit dem World Wide Web.

Wenn Du Dir die Netzwirtschaft insgesamt, Euren Markt, Eure Firma, Deine Position ansiehst, was werden die Haupt-Herausforderungen in den nächsten Monaten oder Jahren sein? 

Herausforderung für die Gesellschaft, bzw. den Staat:

Konkrete Lösungen für diffuse Probleme zu finden.

Herausforderung für die Netzwirtschaft in Deutschland / Europa:

Erkundung des „Neulandes“ und aufschließen mit anderen Technologienationen, die Deutschland – z.B. in Bezug auf digitale Infrastruktur – bereits weit abgehängt haben.

Herausforderung für unseren Markt:

Wir müssen in der Netzwirtschaft konkrete Lösungen für diffuse Probleme finden. In unserem heißt das zum Beispiel, diejenigen zu erreichen, die berufliche Unterstützung am meisten benötigen (und sich am wenigsten um diese bemühen).

Herausforderung für unsere Firma:

Weiterhin die Unternehmens- und Karriereberatung unter einem Dach zu vereinen – und von beiden Seiten zu lernen.

Meine Persönliche Herausforderung:

Eine weitere Homepage (Unternehmensberatung) ohne signifikante Programmiersprachenkenntnisse zu realisieren. WordPress sei Dank ist dies auch möglich.

Wie sieht Dein “digitales Workout” in der nächsten Zeit aus? In welchen Themenbereichen willst Du Dich oder würdest Dich gerne verbessern? 

Mein digitales Workout wird sich in den nächsten Wochen an der „Wordpresse“ abspielen…Ich hoffe, ich kann mich im Bereich digitales B2B-Geschäft verbessern und in den Themen SEO und vor allem SEM noch ein paar Kniffe dazulernen.

Gib uns doch bitte eine Empfehlung für… 

einen Blog, auf dem Du Dich zu Fachthemen gerne informierst (deutsch oder Englisch)

http://nextmediablog.de/

einen Artikel, der Dich in der letzten Zeit am meisten begeistert hat (mit URL)

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sascha-lobo-ueber-die-hilflosigkeit-im-netzzeitalter-a-1040399.html

ein spannendes Buch, das Dich für Dein Business inspiriert hat

Malcom Gladwell „The Tipping Point – How Little Things Can Make a Big Difference”

das hilfreichste Tool / die hilfreichste Software für Deine Arbeit

Ganz eindeutig: WordPress und PowerPoint

Mit welchem Experten aus Deinem Fachgebiet würdest Du am liebsten einmal 1 Tag zusammenarbeiten, und warum?

Der fachliche Bezug existiert eher zu meiner akademischen Ausbildung als Psychologe – aber ich hätte sehr gerne dem Psychotherapeuten und Hypnose-Pionier Milton Erickson bei der Arbeit auf die Finger (oder eher das Mundwerk) geschaut. Ich glaube, von ihm konnte man sehr viel darüber lernen wie man einen positiven Einfluss auf das Denken und Handeln anderer Menschen ausüben kann.