Interview mit Karsten Klepper –
KLEPPER-MARKENBERATUNG –
Corporate Senses

Karsten Klepper KLEPPER-MARKENBERATUNG Corporate SensesWer ist Karsten Klepper? Bitte stell Dich doch mal kurz vor.

48. Markenberater. Markenentwickler. Markenfan. Papa einer 3-jährigen Tochter. Nach unterschiedlichen Stationen in leitenden Marketingfunktionen auf Konzern- und Agenturseite seit 2007 selbstständig mit zwei Unternehmen: der KLEPPER-MARKENBERATUNG und dem Institut Corporate Senses.

Damit wir Dich nicht nur aus beruflichem Blickwinkel kennenlernen, verrate uns doch auch einen kleinen Spleen von Dir.

Nicht dass ich keinen hätte, aber mir fällt gerade keiner ein.

Elevator Pitch! Was macht Eure Firma? Und vor allem: was macht ihr am besten, wo liegt Eure Superpower?

„Andere erfolgreich machen“.

Ich muss dies so kurz machen (denn das müssen unsere Kunden auch..;-), auch wenn ich gebeten worden bin mehr als nur einen Satz zu nennen, denn ein guter Elevator Pitch muss kurz und knackig sein und sollte alles in einem Satz ausdrücken können. Denn er dauert ja eben nur ein Stockwerk lang…

Apropos Superpower: Verrätst Du uns ein „Best Practice“ Beispiel Deiner Firma, wo ihr besonders erfolgreich wart?

Best practice Beispiele sind eigentlich alle Personen, die zu uns kamen und die nach dem Personal Branding bei uns so ihren Weg als Marke bestritten haben, wie wir es in der Markenentwicklung aufgezeigt haben: Markus Hofmann, Stefan Schlegel, Stefan Verra, Sabine Nallinger, Slatco Sterzenbach, usw, usw..

Wenn Du Dir die Netzwirtschaft insgesamt, Euren Markt, Eure Firma, Deine Position ansiehst, was werden die Haupt-Herausforderungen in den nächsten Monaten oder Jahren sein?

  • Herausforderung für die Gesellschaft, bzw. den Staat:

Für mich steht immer noch das Thema Verfügbarkeit sprich Free W-Lan oder WiFi ganz oben. München hat mit freien Hotspots schon mal begonnen…Aber z.B. in den Hotels, in denen ich übernachte muss man erst mal umständlich sich einloggen, Passwort haben, abstürzen, neu versuchen um dann mit extrem niedriger Geschwindigkeit zu surfen und zu arbeiten.

  • Herausforderung für die Netzwirtschaft in Deutschland / Europa:

Wie ich es oben schon erwähnte – für mich steht erst mal an erster Stelle die „Hardware“, die ich als noch viel zu schwach sehe. Ohne diese kann die Netzwirtschaft sich nicht wirklich entfalten.

  • Herausforderung für unsere Firma:

„To be always on“ ist für uns essentiell. Wir sind entweder bei den Kunden oder diese bei uns. Digitalisierung heißt für mich alles analoge (außer eine schöne Zeitung am Sonntag morgen) ins digitale zu verschieben.

Was hat Dich bisher am meisten „am Internet“ geärgert, was am meisten gefreut?

Geärgert: im ICE oder im Flugzeug auf Kurzstrecken nicht online gehen zu können

Gefreut: Dass durch das WWW alle, wirklich alle gleiche Chancen und Potentiale gestellt bekommen

Gib uns doch bitte eine Empfehlung für…

  • einen Blog / eine Newsseite / ein Fachmagazin, mit dem/der Du Dich zu Fachthemen gerne informierst

slogans.de

  • einen Artikel, der Dich in der letzten Zeit am meisten begeistert hat

http://brandfinance.com/brand_finance_nation_brands_2015.pdf

  • ein spannendes Buch, das Dich inspiriert hat

Arthur Lassen, Heute ist mein bester Tag

  • eine Veranstaltung(-sreihe), auf der Du wirklich etwas dazugelernt hast

News Convention der GSA

  • das hilfreichste Tool / die hilfreichste Software für Deine Arbeit

iPhone 6s

Mit welchem Experten würdest Du am liebsten einmal 1 Tag zusammenarbeiten, und warum?

Mit meinem alten Marketing-Professor Philipp Kotler und mit ihm diskutieren, dass zwischen Theorie und Praxis in der Markenentwicklung es im „echten Markenleben“ Unterschiede gibt.

 

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