Die besten Tipps für’s Crowdfunding von über 50 erfolgreichen Gründern

Einhorn

Vorab ein großes großes Dankeschön an alle „Crowdfunder“, die sich für uns Zeit genommen haben! Wir danken Euch! Es waren wirklich nette, inspirierende Gespräche mit Euch, die direkt Lust gemacht haben, ein eigenes Crowdfunding zu starten. Aber auch gezeigt haben, wieviel Schweiß und Mühe hinter den Kampagnen steckt und wieviele Aufgaben und Herausforderungen auf einen warten, wenn die Crowdfunding Kampagne erfolgreich zu Ende gegangen ist. Denn die wirkliche Arbeit fängt dann erst richtig an.

Um auch wirklich jeden zu würdigen, haben wir uns entschlossen, alle Interviews hier zu veröffentlichen (manche haben wir telefonisch, manche schriftlich geführt). Es sind viele Tipps dabei von ganz unterschiedlichen Projekten unterschiedlicher Dimensionen. Eines ist aber allen gemeinsam: Sie alle waren erfolgreich, egal ob sie ein paar Hundert Euro erlöst haben oder ein paar Millionen. Sie haben ihr Ziel erreicht.

Beste Grüße,

Thomas und Daniel von Netzwirtschaft

Aber jetzt, Vorhang auf! Film ab!

Waldemar Zeiler –  Chief Executive Unicorn bei Einhorn Kondome,  – 104.345€ von 1934 Unterstützern auf startnext.

  1. https://www.startnext.com/de/einhorn
  2. http://www.einhorn.my
  • Bereitet Euch gut vor. Bereitet Euer Video gut vor. Ich selber habe 50 Videos von erfolgreichen Kickstarter Kampagnen angeschaut, um zu schauen, was andere erfolgreiche Projekte gemacht haben und in welcher Qualität sie das gemacht haben.
  • Baut bei den Dankeschöns auch witzige Versionen als kleine Pressegeschichte ein.  Wir bieten z.B. an, dass Du Dein Gesicht für 50.000€ auf 1 Million Kondome drucken lassen kannst.
  • Das meiste Geld sollte bei der Kampagne am ersten Tag kommen, man muss über Bekannte, Freunde, Familie und andere Unterstützer schon gleich von Anfang an ein Momentum aufbauen. Wir haben zusätzlich zu der Email Kommunikation allen auch nochmal einen Kalendertermin für den 1. Tag der Kampagne geschickt, sodass sie nochmal erinnert wurden. Die Notification über den eigenen Online Kalender ist natürlich nochmal viel stärker.
  • Twitter, Email und Anrufen sind gute Kontaktmöglichkeiten zu Journalisten. Wenn es vom Produkt her passt, sollte man aber auch an das gute alte physische Pressekit denken. Das hat bei uns ganz geklappt. Aber auch hier sollte man möglichst viel personalisieren. Wir haben an ausgewählte Journalisten eine personalisierte „Liebeserklärung“ per Post verschickt, natürlich inklusive Produkte.
  • Schlagt nach Eurer Zeitplanung nochmal einen zeitlichen Puffer auf!  Irgendwas passiert immer. Nach der Crowdfunding Kampagne steht die eigentliche Hauptarbeit an: Produkt zur Marktreife bringen und vor allem: die Produkte auszuliefern. In den meisten Fällen kalkuliert man die Lieferzeit vorher zu optimistisch.
  • Bereitet für Journalisten möglichst viel vor: Bilder und auch Texte, vor allem mit unterschiedlichen Aspekten und Stories. Je leichter ihr es den Journalisten macht, desto eher bringen sie Eure Geschichte.
  • Das Pressematerial muss stimmen. Je höher die Qualität, desto besser. Wir haben z.B. das Video und zusätzliches Footing gleich in HD gedreht. Mehrere Fernsehsender haben unser Filmmaterial gerne für ihre Berichterstattung übernommen, weil sie dann weniger Arbeit hatten. Im Zweifel hätten sie vielleicht die Story gar nicht gebracht.
  • Auch mit geringerem Budget kann mehr machen, als man eigentlich denkt. Wir haben z.B. auch eine Green Screen Szene gedreht, für die wir dann zuhause alles mit grüner Folie abgeklebt haben.
  • Plant genug Zeit für Kommunikation ein. Wir waren in den ersten Wochen nur mit Interviews beschäftigt.
  • Wenn TV, Zeitung oder Online Portalen über Euch berichten, klärt immer vorher ab, ob auch Eure Kampagnenseite beworben wird. Dass über Euch berichtet wird, bringt Euch für die Kampagne generell erstmal wenig. Nur Besucher auf Eurer Kampagnenseite werden Euch unterstützen. Generell rechnet man beim Crowdfunding mit durchschnittlich 1€ / 1 Dollar Unterstützung pro Besucher. Unser Schnitt ist etwas höher, wir haben die 100.000€ auch mit unter 100.000 Besuchern geschafft. Aber um 100.000 Besucher auf die eigene Seite zu bekommen, muss man erstmal eine viel größere Reichweite in der Berichterstattung schaffen. Und selbst Online-Medien setzen nicht automatisch einen Link zu Eurer Kampagne. Deshalb: vorher fragen und wenn der Artikel live gegangen ist, nochmal kontrollieren. Wenn kein Link gesetzt wurde, hakt beim Journalisten nach, damit ein Link gesetzt wird.

Teja Philipp, Gründer von Mr Beam, einem Do-it-Yourself Laser Bausatz. 179.399 US-Dollar von 364 Unterstützern auf Kickstarter

http://www.mr-beam.org/

  • Macht eine vollständige Kostenrechnung, mit unterschiedlichen Szenarien. Holt Euch genügend Informationen von Lieferanten bzgl. Kosten und Lieferzeiträumen ein. Bedenkt, dass unterschiedliche Fundinghöhe unterschiedliche Kosten verursachen: die Logistik muss bezahlt werden (die ihr bei kleineren Projekten vielleicht noch selbst stemmen könnt), der Steuerberater kostet, die Firmengründung, etc. Zudem seid ihr Vollzeit für einen bestimmten Zeitraum ausgelastet, dafür braucht ihr aber auch die nötigen finanziellen Reserven. Oder ihr kalkuliert die ins Projekt ein. Wir haben uns z.B. kein Gehalt ausgezahlt. Berechnet bei Eurer Kalkulation vorab auch die Zahlungs- und Transfergebühren ein. Wir haben bei knapp 180.000 Dollar fast 10.000 Dollar gezahlt. Dazu ist dann nochmal die Provision für Kickstarter gekommen.
  • Auch wenn Kickstarter jetzt nach Deutschland kommt, bei Tech-Projekten sollte sich überlegen, ob man die nicht doch auf Englisch veröffentlicht, wenn man auch international verkaufen will, bzw. das ganze Projekt mehrsprachig macht. Kickstarter in den USA ist natürlich viel größer und gerade als Tech-Projekt kann man von dem Ökosystem dort profitieren.

Marijo Sarac, CMO von Bragi, die mit „The Dash“, einem smarten In-Ear Kopfhörer, den Kopfhörer Markt revolutionieren wollen und bei der Fülle an Features höchstwahrscheinlich auch werden.  3.390.551 US-Dollar von 15.998 Unterstützern auf Kickstarter

http://www.bragi.com/

  • Wichtigstes Element für ein erfolgreiches Funding: Das Produkt muss stimmen und muss den Nerv der Zeit treffen. Die besten Erfolgschancen für auch international erfolgreiche Kampagnen haben nur innovative Projekte.
  • Abgesehen von unserem Produkt war unser Schlüssel zum Erfolg unser Gesamtauftritt und  unser Video. Wir haben das Video extra für die Kickstarter Kampagne machen lassen. Gerade beim Video scheitern die meisten, weil es Geld kostet. Aber für uns hat sich das definitiv gelohnt, wir setzen das Video immer noch für Präsentationen bei Kunden und Partnern ein.
  • Schaut Euch andere, gleichartige Projekte bei der Gestaltung Eurer „Rewards“ an. Wir haben uns die damals erfolgreichsten 20 Projekte angeschaut, um zu sehen, was die Projekte richtig gemacht haben. Teil dessen war auf jeden Fall immer ein Early Bird Special, bei dem die Unterstützer einen sehr attrakiven Rabatt bekommen haben. Unterstützer, die schon mehr als 100 Projekte unterstützt haben, sind solche Vorteile  dann auch gewohnt, bzw. erwarten das für Ihre Unterstützung. Und letzten Endes muss der Kunde ja auch einen Vorteil haben, dass er schon so frühzeitig das Projekt unterstützt. Wir hatten verschiedene Early Bird Specials: den ersten mit 129 Dollar Rabatt (179 US Dollar statt 299 US-Dollar späterer Retail Preis), den zweiten mit 100 Dollar Rabatt, den dritten mit 100 Dollar Rabatt, aber einem späteren Lieferzeitpunkt.
  • Wichtig ist auch, etwas Besonderes bei den Rewards mit dabei zu haben, wir haben z.B. ein „Elite Special“ für Entwickler für 2999 Dollar angeboten, bei dem 3 Tage Übernachtung in München für 2 Personen und ein Besuch bei uns im Headquarter und mit uns auf dem Oktoberfest mit dabei waren.
  • Auch  „Additionals“ können die Unterstützer nochmal zusätzlich incentivieren, über Euer Projekt zu sprechen. Dabei versprecht Ihr, dass die Unterstützer bei verschiedenen Rewards noch einen Bonus bekommen, wenn eine zusätzliche bestimmte Gesamtfundingschwelle  überschritten wird (bei Kickstarter auch „Stretch Goals“ genannt). Unser erstes Stretchgoal haben wir auf 666.667 US-Dollar festgesetzt, als Bonus gab es für alle Unterstützer, die ein Produkt als Reward gewählt haben, ein Case, in das eine Batterie eingebaut ist und die Kopfhörer aufladen kann. Das zweite Stretchgoal lag bei 1.000.051 Dollar, als Bonus haben wir den Unterstützern dann zusätzliche Features bei der App versprochen, mit denen man den Dash nochmal hinsichtlich der Stromeinstellungen und Audiosettings besser steuern kann. Das dritte Stretchgoal lag bei 3.333.333 Dollar, ab dieser Schwelle konnten die Backer nochmal aussuchen ob sie statt des schwarzen Dash einen weißen oder in anderen für Kickstarter exklusiven Farben wählen wollen.
  • Wir denken dass auch unsere freiwillige Refund Policy, also die mögliche Rückerstattung des Kaufpreises für viel Vertrauen bei den Unterstützern gesorgt hat. Offiziell ist bei Kickstarter der Unterstützungsbetrag ja eine Spende, der „Reward“ freiwillig und insofern auch keine Rückerstattungsmöglichkeit Pflicht. Wir wollten aber so vertrauenswürdig wie möglich sein. Und bis jetzt gab es keine negativen Effekte, weniger als 0,25% der Unterstützer haben sich einen Refund geben lassen.
  • Plant genügend Zeit und Ressourcen für die ersten Tage nach Start der Kampagne für die Kommunikation mit Unterstützern, Presse und möglichen Partnern ein. Wir haben innerhalb der ersten 24 Stunden über 250.000 US-Dollar eingesammelt, also sehr viel Zuspruch erhalten. Unser Ziel war es aber, alle Anfragen innerhalb von 24 Stunden zu beantworten. Das haben wir auch tatsächlich geschafft. Da war dann sogar noch Zeit, nach 2 Tagen den Anruf von Ashton Kutcher zu beantworten.
  • Gerade wenn man es schafft, schnell und transparent zu antworten, werden die Unterstützer auch zu Ambassadoren, Botschafter des Produktes. Die nicht nur Geld geben, sondern auch über das Projekt kommunizieren, entweder privat oder in professionellem Rahmen. Deshalb ist es auch so wichtig, viel Mühe und Zeit in die Interaktion zu stecken.

 

Björn Bollensdorff   CEO und Mitgründer von Panono. Panono ist die weltweit erste werfbare Panoramakamera. Ausgestattet mit 36 separaten Kameralinsen liefert sie hochauflösende 360°x 360°-Bilder, zum Beispiel Björns Lieblingspanorama: https://www.panono.com/#/en/panorama/2475. Crowdfunding über Indiegogo: 1.250.028 US-Dollar von 2608 Unterstützern. Crowdinvesting über Companisto: 1.618.945 Euro von 1804 Kleininvestoren als nachrangiges Darlehen.

  • Ihr braucht eine gute Kampagnenwebseite: Vorab ist es wichtig, zu überlegen, wie diese Seite strukturiert sein soll und welche Inhalte dort präsentiert werden sollen. Da die Zeitspanne die euch User widmen nicht so groß ist, sollte man den kurzen Moment der Aufmerksamkeit auch optimal nutzen.
  • Ich würde empfehlen, im Vorfeld der Kampagne auch die eigene Unternehmenswebseite zu optimieren. Jede Investition in ein Produkt, das es noch gar nicht gibt, geschieht auf Vertrauensbasis. Deshalb gilt: Je transparenter und professioneller ihr euch präsentiert, desto wahrscheinlicher wird es, dass Leute in eure Idee investieren. Deshalb gründet ihr am besten auch bereits vor der Kampagne offiziell eure Firma. Die User müssen darauf vertrauen können, dass ihr das Projekt auch professionell umsetzt.
  • Das Kampagnenvideo ist entscheidend für ein erfolgreiches Crowdfunding. Deshalb macht es Sinn, es so professionell wie möglich umsetzen. Einem Video aus dem Jahr 2011 ist es auch zu verdanken, dass Panono überhaupt ins Rollen kam. Es stammt von unserem Mitgründer Jonas, der die Kamera im Rahmen seiner Diplomarbeit an der TU Berlin entwickelt hat, und es wurde schon lange vor dem Start der Kampagne mehr als 2 Millionen mal angesehen (https://www.youtube.com/watch?v=Th5zlUe6gOE). Eine kleine Community stand zu diesem Zeitpunkt also bereits hinter dem Produkt.
  • Terminiert euren Kampagnenzeitraum richtig. Prüft vorab, ob euch möglicherweise Großevents (weltweit und national) oder Ferienzeiträume in die Quere kommen und euch somit Aufmerksamkeit kosten könnten. Recherchiert auch, welche Events ihr für euch nutzen könnt. Wir haben damals den Black Friday in den USA für spezielle Angebote genutzt.
  • Wenn es für euch finanzierbar ist und euer Projekt Potenzial hat, dann holt euch professionelle Unterstützung für die begleitende Marketing- und PR-Arbeit. Am sinnvollsten ist es, direkt mit PR-Experten vor Ort, also in euren Zielländern, zusammen zu arbeiten. Wir haben damals Kontakt zu mehreren erfolgreichen US-Kickstarter-Kampagnen aufgenommen und über deren Empfehlungen eine gute PR-Agentur in den USA gefunden.
  • Zusätzlich sind Kooperationen spannend. Im Rahmen unserer Kampagne haben wir mit Oculus Rift zusammengearbeitet und ein Bundle, bestehend aus einer Panono Camera und einer Oculus Rift Brille, angeboten.
  • Beantwortet die Fragen von Unterstützern und Interessenten schnell und zeitnah, auch das erhöht die Transparenz.
  • Denkt nicht, dass das Projekt ein Selbstläufer ist und ihr in jedem Fall entdeckt werdet. Eine erfolgreiche Kampagne bedeutet harte Arbeit.

 

Stefanie Sedlak – PR & Communication bei tado°, die für ihre smarte Klimaanlagensteuerung über Kickstarter USA 204.287 US-Dollar eingesammelt haben.

http://www.tado.com

  • Schaut, ob Euer Produkt zur Plattform und zum Zielmarkt passt und ob es dort innovativ ist. Wir sind z.B. bewusst nicht mit unserem Kernprodukt, einer Smartphone Steuerung für die Heizung, gestartet, weil in den USA Nest und andere Anbieter schon aktiv und sehr stark sind.
  • Bereitet Eure Kampagne bis ins kleinste Detail vor. Schreibt vorher alle Briefe, alle Pressemitteilungen, bereitet so gut wie möglich die Updates auf der Kickstarter Seite vor, macht eine genaue Planung, wen ihr wann schon weit vor Kampagnenstart ansprechen wollt.
  • Aktiviert Euer ganzes Netzwerk: Freunde, Bekannte, Familie, Geschäftskontakte: Wir hatten keine externe PR Agentur, aber haben unser ganzes Netzwerk nach Pressekontakten vor allem in den USA und UK aber auch international in Asien gefragt. Zusammen mit eigener Recherche hatten wir am Ende 8.-10.000 Mediakontakte, die wir angegangen sind.
  • Kategorisiert und priorisiert Eure Journalisten und Medienkontakte nach Reichweite (siehe z.B. http://www.similarweb.com/website/spiegel.de), nach Facebook Reichweite, nach Anzahl der Follower.
  • Sprecht die richtigen Journalisten oder Blogger individuell an. Die richtigen sind die, die zum Beispiel bisher schon über ein ähnliches Thema berichtet haben. Für die richtige Ansprache recherchiert die in Frage kommenden Journalisten und lest Euch deren letzte aktuelle Artikel durch, schaut für welche Themen sie sich interessieren. Wenn ihr sie dann kontaktiert, könnt ihr z.B. das Thema des Artikels aufgreifen und dann den Bogen zu Eurem Thema spannen. Auf jeden Fall sollte man den Pitch immer individuell an den Journalisten, dessen Spezialgebiet und Interessen anpassen. Das fängt z.B. schon bei der Betreffzeile Eurer Email an.
  • Sucht Journalisten über linkedin oder Twitter. In Deutschland ist Twitter zwar nicht so stark wie in den USA oder UK, aber es ermöglicht auf jeden Fall einen persönlichen, direkten Kontakt.
  • Nehmt Eure Unterstützer ernst, schreibt kontinuierlich Updates zu Eurer Kampagne und beantwortet auch Fragen oder Kommentare einzelner User. Das ist viel Aufwand, aber erzeugt auch Vertrauen bei eher passiveren Usern.
  • Macht es euren Unterstützern so einfach wie möglich, euer Projekt zu teilen. Z.B. haben wir  eine „Spread the word“ Seite eingerichtet (https://www.tado.com/spreadtheword). Damit kövnnt ihr zeigen, wo überall über Euch berichtet wurde und Eure Fans animieren, nochmal einen spannenden Artikel über Euch mit nur einem Klick zu teilen. Die Fans werden eher 2 verschiedene Artikel liken oder teilen, als 2 mal den gleichen Link zu Eurer Kickstarter Seite
  • Sehr empfehlenswert ist der Artikel von Tim Ferriss (in English) auf fourhourworkweek.com http://fourhourworkweek.com/2012/12/18/hacking-kickstarter-how-to-raise-100000-in-10-days-includes-successful-templates-e-mails-etc/

 

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