The StartUp (2): Crowdfunding

„The StartUp (2)“

Am 12.05. startet „Kickstarter“ in Deutschland. Für uns Grund genug, das Thema Crowdfunding genauer zu beleuchten. Und so die erste Folge von „The StartUp“ (Netzwirtschaft 12/15) um den Finanzierungsaspekt zu ergänzen.

Die besten Tipps für’s Crowdfunding

  • Dos & Don’ts: Die Learnings von 50 Crowd-Gründern
  • Analyse: 2.500 erfolgreiche Funding-Projekte auf Startnext.com
  • Linktipps: Die besten Quellen zum Thema Crowdfunding

1. Dos & Don’ts: Die Learnings von 50 Crowd-Gründern

Wir haben in den letzten zwei Wochen mit 50 Unternehmern und Künstlern gesprochen, die ihre Produkte und Ideen durch „die Crowd“ haben finanzieren lassen. Herausgekommen ist ein breites Spektrum spannender Erkenntnisse. Die Kernaussagen fassen wir für euch hier im Newsletter zusammen. Und wer ganze Interviews lesen will, klickt bitte auf den folgenden Link:

Die besten Tipps für’s Crowdfunding…

 

… das Produkt

von Stephanie Mayfield, Computerbox Mainz

Starte nichts, ohne den „Einhorn“-Faktor.

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von Marijo Sarac, Bragi / The Dash

Wichtigstes Element für ein erfolgreiches Funding: Das Produkt muss stimmen und muss den Nerv der Zeit treffen. Die besten Erfolgschancen für auch international erfolgreiche Kampagnen haben nur innovative Projekte.

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von J.C. Rode, Vorwärts nach weit

Zeig deine Expertise – niemand gibt dir Geld, wenn er nicht glaubt, dass du es schaffen kannst.

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… die Vorbereitung

von Petra Haudum, nuapua

Nimm dir Zeit für die Auswahl der Plattform! Zu welcher Plattform passt mein Produkt, wo gibt es ähnliche Projekte?

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von Katharina Schnetzinger, Brassessoires Debut-CD

Ich habe mich im Vorhinein auf der Crowdfundingseite … erkundigt und eingelesen. Dort findet man gute Tipps und wichtige Informationen!

 » zum Interview mit Katharina Schnetzinger

 

von Felix Plötz und Benjamin Fokken, Das Buch gegen Mobbing!

Schaut euch andere erfolgreiche Kampagnen an und analysiert deren Videos und Texte! Wirklich.

 » zum Interview mit Felix Plötz und Benjamin Fokken

 

… bitte nicht vergessen:

von Dirk Strothmann, Magnic Innovations

Klärt mit Eurem Finanzamt ab, wie Euer Finanzamt die Kampagne steuerlich einordnet.

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… potentielle Einnahmen & ziemlich sichere Kosten

von Volker Charné, DOWNSHIFTER – Debut Album

Seid realistisch, wie groß eure Fanbase ist bzw. wieviele Leute ihr für euer Projekt begeistern könnt … Lieber nur einen Teil der Gesamtkosten des Projektes darüber finanzieren. Das war bei uns z.B. nur die Pressung der CD. Die Aufnahmen hatten wir zuvor schon eigenfinanziert.

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von Jan-Henrik Gruszecki, Franz Jacobi

Wenn ihr für Euer Projekt eine Fundingschwelle plant, passt Eure Ansprüche an die Summe an, die Ihr schaffen könnt.

 » zum Interview mit Jan-Henrik Gruszecki

 

von Teja Philipp, Mr Beam

Macht eine vollständige Kostenrechnung, mit unterschiedlichen Szenarien … Bedenkt, dass unterschiedliche Fundinghöhe unterschiedliche Kosten verursachen … Zudem seid ihr Vollzeit für einen bestimmten Zeitraum ausgelastet, dafür braucht ihr aber auch die nötigen finanziellen Reserven … Berechnet bei Eurer Kalkulation vorab auch die Zahlungs- und Transfergebühren ein …

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… das Zeitmanagement

von Cornelia Temesvári, Berliner Büchertisch

Mach’s nicht, wenn es nur um Geld geht! … (denn) der Aufwand (lohnt sich) erst ab einer relativ großen Summe.

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von Juri Westermann, The Love Bülow – Album #3

Zeit nehmen! Crowdfunding erledigt sich nicht nebenbei und benötigt viel Zeit … unsere Kampagne lief zum Beispiel extrem schleppend an. Da hieß es dann, täglich dran arbeiten, netzwerken, nachbessern, neue Ideen und Strategien entwickeln.

 » zum Interview mit Juri Westermann

 

von Benedikt Blaskovic, Im Nesseltal

Das Startnext Crowdfunding an eine Person oder an ein Team abgeben, das sich nur darum kümmert.

 » zum Interview mit Benedikt Blaskovic

 

… das Marketing

von Sven Franke, AUGENHÖHE – Film und Dialog

Glaubt nicht das die Plattform euch die Unterstützer vor die Füße legt. … 90% eurer Unterstützer müsst ihr über eure Netzwerke selber akquirieren.

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von Benjamin Spang, Blut gegen Blut – ein düsterer Fantasyroman

Ich habe mir lange im Vorfeld zahlreiche Unterstützer gesucht, die sich bereit erklärt haben, während meiner Kampagne auf ihrem Blog oder ihrer Website darüber zu berichten.

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von Janine Lux, FrauLux.de

… als Startup oder Founder hat man immer ein bisschen „Welpenschutz“ und über eine tolle, authentische Idee, wird gerne berichtet.

 » zum Interview mit Janine Lux

 

von Waldemar Zeiler, Einhorn

Wenn TV, Zeitung oder Online Portalen über Euch berichten, klärt immer vorher ab, ob auch Eure Kampagnenseite beworben wird … (denn) nur Besucher auf Eurer Kampagnenseite werden Euch unterstützen. Generell rechnet man beim Crowdfunding mit durchschnittlich 1€ / 1 Dollar Unterstützung pro Besucher.

 » zum Interview mit Waldemar Zeiler

 

von Stefanie Sedlak, tado°

Macht es euren Unterstützern so einfach wie möglich, euer Projekt zu teilen. Z.B. haben wir eine „Spread the word“ Seite eingerichtet.

 » zum Interview mit Stefanie Sedlak

 

von Björn Bollensdorf, Panono.com

Das Video ist auf jeden Fall der Hauptpunkt der Kampagne, das sollte man so professionell wie möglich umsetzen.

 » zum Interview mit Björn Bollensdorf

 

von Oliver Driver, CAFÉ KOGI

Nehmt für Dankeschöns etwas Einzigartiges, nicht Käufliches … Dafür zahlen Unterstützer auch gerne mehr, als das Produkt später kosten wird.

 » zum Interview mit Oliver Driver

 

von Tiny Fuel, Blessed Hellride mit Bastards & Outlaws – Das Album

Ein großes Dankeschön das ca 20 – 25 % der Endesumme ausmacht und auf eine Stückzahl von 1 limitiert war, war bei uns eine erfolgreiche Idee. Es handelte es sich dabei um eine Blessed Hellride Signature Gitarre, die eine von uns mit Aufdruck modifizierte Gitarre darstellte. Gab es nur eine einzige und die ging ziemlich am Anfang direkt weg.

 » zum Interview mit Tiny Fuel

 

… der Prozess

von Jonathan Sachse, crowdfunding.correctiv.org

Seid professionell. Gebt Euch richtig Mühe bei der Projektaufbereitung, auch wenn Ihr nicht wisst, ob Ihr das Projekt finanziert bekommen. Davon hängt alles ab.

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von Waldemar Zeiler, Einhorn

Das meiste Geld sollte bei der Kampagne am ersten Tag kommen … Wir haben zusätzlich zu der Email Kommunikation allen auch nochmal einen Kalendertermin für den 1. Tag der Kampagne geschickt, sodass sie nochmal erinnert wurden.

 » zum Interview mit Waldemar Zeiler

 

von Janine Lux, FrauLux.de

Nicht locker lassen! Man sagt, wenn die ersten 30% in der ersten Woche erreicht werden – schafft man das Fundingziel. Dabei ist es ganz normal, dass nach der ersten Woche eine 14 tägige Flaute eintritt, die einen fast wahnsinnig macht. Erst in der letzten Woche oder sogar manchmal erst in den letzten beiden Tagen geht es noch mal richtig voran bis zum Ziel.

 » zum Interview mit Janine Lux

 

von Marco Schnorbus, „EnergieCheck“ – die App zum Energiesparen

Lass dich während der Laufzeit der Kampagne nicht entmutigen. Den meisten Kampagnen geht zwischendurch die Luft aus. Das ist der Moment in dem du nochmal alles geben kannst.

 » zum Interview mit Marco Schnorbus

 

von Benedikt Fuhrmann, Ein Blick Iran

Immer am Ball bleiben: Menschen persönlich ansprechen, Emails / SMS aussenden, auf Facebook posten. Immer aktuell aber nicht lästig sein!

 » zum Interview mit Benedikt Fuhrmann

2. Analyse: 2.500 erfolgreiche Funding-Projekte auf Startnext.com

  • Die meisten Projekte stammen aus den Kategorien Film und Musik, sind also (auch) künstlerischer Natur.
  • Bei mehr als die Hälfte aller Projekte liegt das Funding bei unter 4.145€.
  • Über die letzten 5 Jahre hat sich die Finanzierung aber kontiniuerlich erhöht.

 » weiterlesen: Auswertungen 2500 erfolgreicher Crowdfundingprojekte auf Startnext.

 

3. Linktipps: Die besten Quellen zum Thema Crowdfunding

Das Handbuch von Kickstarter.com

Wer 1,5 Mrd. US-Dollar von mehr als 8 Mio. Menschen über seine Plattform vermittelt hat, der muss wissen, wie es geht. Empfohlen von gleich mehreren unserer Interviewpartnern!

Das Slidedeck von Indiegogo

Was Kickstarter kann, kann Indiegogo auch. Best Practices zum Thema Crowdfunding von der anderen großen Crowdfunding-Plattform.

via Tim Ferris, Fourhourweek.com

Tim Ferris, der Autor des Bestsellers „Die 4-Stunden-Woche“ beschreibt in diesem Blogbeitrag, wie Soma (denke: Brita-Wasserfilter im Apple-Style) mehr als 100.000$ in nur 9 Tagen eingesammelt hat und gibt uns damit eine Blaupause in die Hand. Digitales Workout für Fortgeschrittene. Aber eines, dass sich unseren Gründern zufolge lohnt – Casestudy #1.

via John O’Nolan, Ghost

Am 29.04.2013 hat die Blogging-Plattform „Ghost“ stolze 300.000$ über Kickstarter eingesammelt. Auf den Tag genau 2 Jahre später beschreibt John O’Nolan wofür das Kapital verwendet wurde (z.B. zu 15% allein für Provisionen u.Ä.), was das Team bisher erreicht hat und wie es weitergeht mit Ghost – transparenter und spannender Einblick ins Crowdfunding und unsere Casestudy #2.

Facebook-Gruppe „Crowdfunding“

Hier bekommst du in der Regel relativ schnell Antworten auf deine Fragen. Mittlerweile schon mehr als 8.000 Mitglieder.

via Christin Lorenz, Musicstarter.de

Zusammenfassung der Ergebnisse der 24-seitigen Studie vom Max-Planck Institut, der Universität Jena sowie Kickstarter zum Thema Crowdfunding.

 

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The Roots: Seed 2.0