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Wachsende Werbeerlöse im Netz (USA)

IAB & PWC verzeichnen weiterhin stark wachsende Online-Werbeerlöse in den USA: 10,7 Milliarden USD im 3. Quartal 2013 entspricht einem Wachstum in Höhe von 15% gegenüber dem Vorjahresquartal. Daten aus Deutschland zum Vergleich unter anderem hier.


Paid Content – Eine Übersicht

Jan Tissler vom upload-magazin beschreibt die gängigen Varianten:

  1. Schluss mit kostenlos
  2. Begrenzter Zugang („Metered“)
  3. Freiwillige Zahlung
  4. Freemium
  5. „Besondere Inhalte“

und unterlegt mit eindrucksvollen Beispielen.


Und Lokaljournalismus tut’s doch

Lokaljournalismus funktioniert im Kleinen. Digital zum Beispiel beim Alternkirchener Kurier (AK), dem Westerwald Kurier (WW) und dem Neuwied-Rhein Kurier. Wie? Nach eigenen Angaben so:

  • 10.000 – 20.000 Besuche pro Tag, v.a über Facebook & Co. Motto: Be the first.
  • kostendeckend trotz 15 Mitarbeitern: lokale und niedrigpreisige Anzeigen machen’s möglich.

Gratulation & weiter so!

… weiterlesen

(via @turi2)


„Politico Pro“ – Paid Content at its Best

Der Artikel von Konrad Lischka ist schon ein bisschen älter (als netzwirtschaft), aber mit wertvollem Hinweis auf ein funktionierendes Geschäftsmodell, nämlich das der „Politico Pro“ aus Washington:

Die 2007 gegründete Zeitung verdient Geld im Netz und mit einer gedruckten Version. Die Abonnenten zahlen für eine extrem detaillierte Berichterstattung über das politische Geschehen in Washington. Zahlende Kunden sind vor allem Lobbyisten, Mitarbeiter von Abgeordneten und Kanzleien … Das Abo kostet im Monat 250 Euro … 1000 verkaufte Abos dieses Angebots sollten genügen, um eine Redaktion zu finanzieren, die das leisten kann.

spiegel.de

Aus Relevanz wird Umsatz. Ganz einfach.


„Die Welt“ – jetzt in Online to Print

Von einem anderen mediummagazin. 3 Geschwindigkeiten, 3 mögliche Konsequenzen:

  1. Inhalte. „Online als Taktgeber“: Die Inhalte werden besser oder gefälliger durch permanente digitale MaFo.
  2. Umsatz. „Crossmedia in der Reinform“: Die Effizienz der Vermarktung steigt.
  3. Kosten. „Kostenspar-Aspekte“ durch einen verzahnten Produktionsprozess: vor allem auf der Personalseite.

Medium-Publishing

Einfach Texte ins Netz stellen. Wären doch alle Dinge so einfach. Und so schön wie Medium:

Websites like Medium, Signal vs. Noise, and Zen Habits are like yoga studios for content.

medium.com

heißt es zum Beispiel hier. Yes.


BILDplus mit mehr als 150.000 Abonnenten nach 6 Monaten

Berlin. Hart und Hopfen vermelden mehr als 150.000 Abonnenten von BILDplus. Fast jeder 100te Online-Leser ist zahlender Kunde geworden und mehr als 1 Mio. € Umsatz pro Monat springen dabei raus. Klingt viel, ist aber noch kein neues Erlösmodell – zumindest keines, das auch für weniger bekannte Marken relevant wäre. Aber kalkulierbarer wäre Online-Publishing plötzlich. via@tur2